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Kantonsratswahlen St. Gallen vom 28. Februar – Drei Kandidatinnen beantworten drei Fragen

Kantonsratswahlen St. Gallen vom 28. Februar – Drei Kandidatinnen beantworten drei Fragen

Wir rücken hier bis 28. Februar in loser Folge Kantonsratskandidatinnen ins Licht, weil wir unbedingt mehr Frauen im Parlament brauchen. Sie leisten aktiv einen Beitrag in unserer Demokratie, in dem sie sich auf dem öffentlichen Parkett engagieren und sich aus weiblicher Sicht für die Anliegen von Frauen einsetzen und so bessere Rahmenbedingungen für das weibliche Geschlecht in Wirtschaft und Zivilgesellschaft schaffen.

1.)  Wer sind Sie? Stellen Sie sich in einem Satz kurz vor!

Ich bin Doris Königer, Mitglied der SP, Dipl. Architektin ETH/SIA, Selbständig, Stadtparlamentarierin seit dem Jahr 2000, seit 2012 Präsidentin der Baukommission

2.)  Sehen Sie auch Möglichkeiten, sich im Parlament konkret für Frauen und Frauenanliegen stark zu machen?

Ich setze mich als Fachfrau seit langem für Frauen und Frauenanliegen ein. Gendergerechtes Bauen und Wohnen begleitet mich auch beruflich. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist für mich ein Lebensziel.

3.)  Finden Sie es wichtig, dass Frauen zahlreicher im Parlament vertreten sind und warum?

Frauen politisieren meist differenzierter und sind eher bereit einen Kompromiss einzugehen. Viele unserer Frauenprojekte kommen zur Zeit mit den Sparrunden unter Druck – dies darf nicht sein! Deshalb bin ich der Meinung, dass wir Frauen uns politisch an vorderster Front einsetzen müssen.


 

1.)  Wer sind Sie? Stellen Sie sich in einem Satz kurz vor!

Ich bin Cornelia Federer, stehe mit 50 mitten im Leben, bin wohnhaft in St.Gallen Bruggen , Pflegefachfrau HF , Naturheilpraktikerin und klassische Homöopathin, Parteimitglied Grüne.

2.)  Sehen Sie auch Möglichkeiten, sich im Parlament konkret für Frauen und Frauenanliegen stark zu machen?

Frauen in den Leitungsgremien empfinde ich als sehr wichtig. Dazu benötigt es eine gut ausgebaute Kinderbetreuung. Auch die Lohngleichstellung  ist noch nicht ganz vollbracht.

3.)  Finden Sie es wichtig, dass Frauen zahlreicher im Parlament vertreten sind und warum?

Frauen müssen überall im öffentlichen Raum vertreten sein, darum auch im Parlament. Es müsste mindestens die Hälfte des Parlaments Frauen sein.


 

1.)  Wer sind Sie? Stellen Sie sich in einem Satz kurz vor!

Ich bin Luzia Osterwalder und bin älteste von 6 Geschwistern, verheiratet, Naturheilpraktikerin und Co-Präsidentin von TVVI (Tierversuchsverbot) und KPOS (kritische Patientenorganisation), Netzwerk “Parteifrei SG”.

2.)  Sehen Sie auch Möglichkeiten, sich im Parlament konkret für Frauen und Frauenanliegen stark zu machen?

Dadurch, dass ich mich u.a. für gerechte Steuern (echte Progression) einsetze, hätten v.a. Frauen etwas davon. Die unteren Einkommensklassen müssten ganz klar geschützt werden z.B. durch Minussteuern, soziales Grundeinkommen usw. Denn gerade Frauen leisten immer noch einen beträchtlichen Teil an unbezahlter Freiwilligenarbeit. Es gibt Fragen, die sich auch Frauen stellen müssen – gibt es ewiges Wachstum? Was für Auswirkungen hat die Finanzdiktatur? Die Situation von Working Poor kann nur verbessert werden, wenn sich die Gesellschaft über die Zusammenhänge im Klaren ist.

3.)  Finden Sie es wichtig, dass Frauen zahlreicher im Parlament vertreten sind und warum?

Jaein. Mehr Frauen im Parlament sind noch keine Garantie dafür , dass sie sich für das Gemeinwohl ALLER einsetzen. Die meisten Menschen sind Herdentiere, d.h. sie folgen dem/r Stärksten. Im Moment sind das die kapitalstarken, Neoliberalen. Unsere Gesellschaft ist mitten im Umbruch. Ich hoffe sehr, dass wir den Bewusstseinswandel schaffen und eine gerechte Welt für ALLE schaffen können. Wir sollten so weit wie möglich souverän sein, statt andere Länder/Kantone/Kontinente und die nächsten Generationen auszubeuten.

Doris Königer – www.sp-sg.ch

Cornelia Federer – www.gruene-sg.ch

Luzia Osterwalder – www.parteifrei-sg.ch

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