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Polizeifestnahmebilder trenden – doch dafür setzen junge Frauen ihre Zukunft aufs Spiel

Polizeifestnahmebilder trenden – doch dafür setzen junge Frauen ihre Zukunft aufs Spiel

“Mugshawtys” nennt sich ein neuer Trend auf Twitter, Instagram oder Facebook. Tausende junger, attraktiver Frauen reizen die Polizei, um ihre Festnahme danach online zu stellen. Die Tatsache, dass Promis wie Paris Hilton oder Jamie Lynn Spears auf den Polizeifotos echt gut aussahen, kurbelt den Wettbewerb noch zusätzlich an.


Es geht darum, bei der Festnahme durch die Polizei möglichst medienwirksam herüberzukommen. Schon der Verbrecher Jeremy Meeks sagte schliesslich: “Illegaler Waffenbesitz und schwerer Diebstahl sind halb so schlimm, wenn du aussiehst, als wärst du ein griechischer Gott, ein Schwulendarsteller oder sogar ein gefallener Engel”. Internationaler Erfolg wie Modelaufträge und Millionen auf dem Konto, seien nach der Knastzeit gewiss. Die Medienwirksamkeit ist es jedenfalls schon.

Auch wenn es nicht unbedingt erstrebenswert sein kann, eine kriminelle Karriere anzustreben, um berühmt zu werden, steckt Meeks’ Idee dennoch Tausende junger Mädchen und Frauen an. “Mugshawtys” trenden weltweit. Was aber die meisten der jungen Menschen nicht bedenken, ist die Tatsache, dass einer Festnahme immer noch eine Straftat vorangehen muss.

Kommt der grosse Erfolg also (im schlimmsten Falle) nicht, bleibt als Erinnerung womöglich allein die Aktenkundigkeit – und diese kann einen Menschen im späteren Leben immer wieder einholen. Wie erklärt frau dann, warum sie ihre Glaubwürdigkeit und den Ruf aufgrund eines Modetrends riskierte und warum sie den beruflichen oder privaten Erfolg für eine Schnapsidee aufs Spiel setzte? Weltstar Justin Bieber kann sich ein Fehltritt hingegen leisten.

Foto: Die junge “Verbrecherin” Megan Simmons sieht wirklich heiss aus, doch das täte sie auf einem gewöhnlichen Bild auch.

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