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Referendum gegen eine Observation von Versicherten – Ein Aufruf für Unterstützung

Referendum gegen eine Observation von Versicherten – Ein Aufruf für Unterstützung

“Gerne unterstütze ich den Aufruf, das Referendum ‘Gegen die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten’ zu unterschreiben. Bisher kamen offenbar rund 22’000 Unterschriften zusammen. Für ein Referendum müssen innert 4 Monaten aber 50’000 gültige Unterschriften gesammelt werden. Das ist eine Herausforderung!”, ruft Luzia Osterwalder zur Unterstützung einer Nachricht von Heidi Alder Louis an sie persönlich auf und liefert dazu Fakten zum Studium. ostschweizerinnen.ch bietet gern die nötige Plattform für dieses wichtige Anliegen, das jede/n schon morgen betreffen kann.

“Ich erlaube mir den Text aus dem Email reinzukopieren – dem Zitat kann ich nur zustimmen. Es gibt noch viel zu tun!”, schreibt Luzia Osterwalder, vom Institut für natürliche Behandlung, St. Gallen.

Der Spruch

WENN WIR IN DER DEMOKRATIE SCHLAFEN,
ERWACHEN WIR IN DER DIKTATUR!

 

sei genau im richtigen Zeitpunkt an sie herangekommen, sei er doch sehr treffend für das Referendum ‘Gegen die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten”. Osterwalder fügt in ihrer Email den Unterschriftenbogen bei und bittet ihn, unterschrieben bis am 21. Juni an folgende Adresse zu senden:

Referendum gegen die Überwachung von Versicherten
Postfach 5534, 8050 Zürich.

Weitere Unterschriftenlisten sind online hier herunterladbar.

Am Freitag ,4. Mai 2018, sei ein informativer Artikel von Sven Altermatt im Tagblatt erschienen, der Osterwalder für die interessierte Leserschaft für wichtig erachtet. “Kommt dieses Referendum bis Ende Juni zustande, gibt es eine Volksabstimmung über das Gesetz*, schreibt Osterwalder, was sie als MUSS betrachte. Deshalb bitte sie um jede nur mögliche Unterschrift, denn “Versicherungsmissbrauch darf auf keinen Fall toleriert werden, und ist entsprechend zu verfolgen. Dafür genügen die vorhandenen Mittel. Strafverfolgung ist eine Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden, und somit des Staates. Sie gehört nicht in die Hände privater Organisationen.”

In der Schweiz hätten wir die Gewaltenteilung, ein wichtiges Instrument der Demokratie. Dieses Instrument werde mit diesem bevorstehenden Gesetz ausgehebelt. Die Diktatur stehe vor der Haustür. Alle Sozialversicherungen würden die Gewalt erhalten, die im Moment dem Staat vorbehalten ist. Dies heisse, die Versicherungen machten Ihre Strafgesetze selber, was enorme Auswirkungen haben zum Leid aller kranken Menschen haben könne. Und dies könne schliesslich jede/n irgendwann vielleicht selber treffen und für den Staat sehr teuer werden, wenn Betroffene dadurch in der Sozialhilfe landeten.

Wenn die Versicherungen nicht mehr zahlen wollten, weil sie uns Missbrauch vorwerfen und wir den Anspruch rechtlich beweisen müssten, werde es sehr mühsam, ein/e Betroffene/r zu sein. “Und welcher kranke Mensch hat schon die Kraft, die Lust und das Geld, sich gegen eine Versicherung zur Wehr zu setzen?”, gibt Osterwalder am Schluss zu bedenken.

Bild Luzia Osterwalder

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